Sad not so sad is rainshine | Hundertwasser

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Artikelnummer: 22-039 Kategorien: , Schlagwort:

Beschreibung

Siebdruck in 10 Farben und 2 Metallprägungen, erschienen 1970, Blatt 74 x 56 cm, 250 Exemplare, signiert und nummeriert, im Vergolder-Ausstellungsrahmen mit Museumsglas,103 x 85 cm

Der Auftrag für eine neue Graphik ging von Herschel B. Chipp, Kurator für Moderne Kunst am University Art Museum in Berkeley und seit vielen Jahren ein besonderer Kenner österreichischer Kunst, aus. Hatte diese Kenntnis einerseits 1963 zu der beachtlichen Ausstellung A Neglected Expressionist Movement – Viennese 1910-1924 geführt, so war Chipp seit 1966 mit Erforschung und Bearbeitung von Leben und Werk Hundertwassers beschäftigt. Eine hervorragende Hundertwasser-Ausstellung und der außerordentlich schöne und wichtige Katalog waren das Ergebnis. Die sich anschließende Tournee dieser Ausstellung hatte Joachim Jean Aberbach organisiert. Es war ihm gelungen, sie nicht nur zum Abschluss in der Phillips Collection in Washington zu platzieren, sondern sie dort auch zwei Jahre hindurch der Öffentlichkeit zugänglich zu belassen, eine nie dagewesene Auszeichnung für einen so jungen Künstler. Der Manager von Elvis Presley, Joachim Jean Aberbach in New York, hatte 1957 von Guy De Lahoussaye den Namen Hundertwasser erstmals gehört als den eines Genies. Er und sein Bruder Julian, der in Paris lebt, erwarben 1959 die ersten Hundertwasser-Werke für ihre Sammlung bei Flinker und bei Cordier in Paris, und von nun an sollten sie zu den bedeutendsten Sammlern der Werke dieses Künstlers und zu seinen Förderern am amerikanischen Markt werden, obwohl Aberbach dies uns gegenüber heute nicht mehr so sieht: ›Hundertwasser brauchte keine Helfer. Gott gab ihm das Genie zu malen, und seine Mutter gab ihm das Genie, seine Interessen anderen gegenüber durchzusetzen. Diese beiden Helfer genügten.

Auszug aus „Friedensreich Hundertwasser – Das vollständige druckgraphische Werk 1951-1986“ – Verlag Orell Füssli