 Rose Richter-Armgart
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Rose Richter-Armgart hat eine künstlerische Handschrift entwickelt, mit der sie sich eine Alleinstellung auf
dem Kunstmarkt geschaffen hat.
1951 in Braunschweig geboren, studierte sie von 1971-1978 Malerei und Grafik-Design an der Hochschule
für Bildende Künste, Braunschweig. Bevor sie als freischaffende Künstlerin tätig wurde, arbeitete sie als
Restauratorin am Landesmuseum Braunschweig und als Dozentin an der Werkschule in Oldenburg. Seit
2004 hat sie einen Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Luoyang/China und wurde mit dem
Professoren-Titel „honoris causa“ ausgezeichnet. Sie ist Mitglied im Bund Bildender Künstler.
Rose Richter-Armgart lässt sich keiner Kunstrichtung zuordnen. Ihre Arbeiten sind auf den ersten Blick verführerisch
und lenken die Wahrnehmung tiefer, von der Oberfläche weg. Dabei wendet sie eine Maltechnik
mit künstlichen Alterungsprozessen an: Die Farben sind aufgerissen, in Schichten angelegt. Als Bildträger
wählt sie zum Teil Holztafeln. Sie waren schon früher bedeutende Bildträger in der Kunst und haben eine
ganz spezielle Eigenschaft: Farben werden nicht aufgesogen wie auf Leinwand, ihre Leuchtkraft bleibt
auf besondere Weise erhalten und man kann die Farbpigmente einpolieren. Mit einer ausgefeilten Mischtechnik
mit Ölfarbe, Lack und Firnis, arbeitet sie verschiedene Farbschichten übereinander, so dass hinter
dem Hauptmotiv oft verdeckte Details durchscheinen. So konserviert sie gewissermaßen Zeitabläufe und
schichtet Zeitabschnitte der Entstehung. Eine weitere Besonderheit ist die Verwendung von speziellen
alten Lacken und das Einbringen von Blattgold, Blattsilber, Aluminium und Schlagmetall in ihren Bildern
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