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Hans-Peter Mader

... Jahrgang 1951, ist ein “Universalmensch“ – er studierte Architektur und Bauwesen in Weimar und absolvierte ein Zusatzstudium an der Kunsthochschule Berlin, Weißensee. Seit 1982 ist er selbständiger Keramiker und Plastiker, Mitglied des BBK Thüringen und beteiligte sich an mehr als 150 Ausstellungen im In- und Ausland. Seine Arbeiten befinden sich im öffentlichen Raum als Kunst am Bau, in öffentlichen Einrichtungen und Museen sowie bei privaten Sammlern.
Die Formensprache von Hans-Peter Mader ist unverkennbar: aufgebaute Plastiken, hoch aufstrebend, Torsi mit spröden Rissen und gesteinsartiger Oberfläche sowie Objekte mit Intarsien und Engobemalerei.
Alle Skulpturen sind zu 100% von Hand hergestellt, jede ist ein Unikat, denn der Künstler macht alles selbst, von der Tonmischung bis zur Montage.
Seine Figuren wachsen aus einer kubischen Grundform, einem Tonzylinder heraus zu hoch aufstrebenden Stelen mit stark gerissener, modellierter oder mit Holz geklopfter und geritzter Oberfläche, so dass sich zur Raumausdehnung ein graphisches Element addiert.
Ein weiteres, wichtiges Gestaltungselement ist für ihn die INTARSIEN-Technik mit Porzellaneinlagen und farbigen Engoben. Diese Gestaltungsart bietet die Möglichkeit, einen Dialog zwischen der natürlichen Oberfläche und gestalteten geometrischen Dekoren herzustellen.
Bei den Skulpturen in RAKU-Technik bleibt für Hans-Peter Mader der experimentelle Moment bestimmend. Er nutzt die besondere Ästhetik des Freibrandes mit Schmauchspuren und Craquelé-Mustern sowie eine vulkanhaft erdkrustige Farbigkeit und Struktur zur Vollendung seiner eigenständigen Formen.