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 Reimund Kasper

... sein künstlerisches Schaffen wird von der dynamischen Geste bestimmt. Durch den kraftvollen Farbduktus auf seinen Leinwänden überhöht er die visuellen Probleme der Malerei und verbindet so Reliefwirkung und malerischen  Auftrag zu „Relief-Paintings“.
Seine Malerei ist eine Malerei des Erzählens, in der die Geschichte und ihr symbolischer Gehalt untrennbar sind. Es sind Visionen, Fragmente verschiedener Wirklichkeiten. Erträum-
tes und Erlebtes, Wünsche und Motive aus verschiedenen Realitätsbereichen werden umgesetzt und zu einer bildlogischen Einheit zusammengebunden. Es entsteht ein Bildraum, der zwischen Spiel, Traum und Wirklichkeit angesiedelt ist. In seinen ein- und mehrteiligen Objekten greift er auf für die klassische Skulptur nicht genutzte Materialien zurück. Die Isolation der vorgefundenen und neu angeordneten Materialien nimmt ihnen ihre alltägliche Bedeutung und gibt ihnen eine neue, poetische Existenz, schafft so eine Bildsprache voller versteckter Bezüge. Ulla Dretzler, Publizistin
1947 in Werne geboren, studierte Kasper von 1967 bis 1977 in Karlsruhe, Berlin und Münster. Nach seinem Examen als Dipl.-Designer war Reimund Kasper Kulturbeauftragter der Stadt Kamen. Seit 1980 ist er Dozent für Malerei und Grafik, leitete (inter-)nationale Kunstseminare und stellte seine Werke in Europa, Asien und den USA aus. Stationen waren u. a.: Staatsgalerie Yokohama, Metropolitan Museum Tokio, Goethe Institut São Paulo, Zeche Zollverein/Essen. 1999 gründete er das Kunsthaus Kasper. Kaspers völkerverbindendes Denkmal zum 50sten Jahrestag des Staates Israel steht heute in Eilat am Roten Meer und ist eines seiner herausragenden politischen Projekte.