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Ina Jenzelewski

... setzt sich in ihren fragilen Papierarbeiten mit Materialien des täglichen Gebrauchs auseinander und richtet den Fokus auf das Wesen und die Beschaffenheit scheinbar belangloser Alltagsgegenstände. Zumeist sind es aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellte Produkte, die nach einmaligem Gebrauch im Abfall enden. Aus Zellstofftüchern, Filterpapier, abgerollten Papphülsen, Verpackungen ... entstehen durchscheinende Collagen mit ganz eigener Ästhetik, in einer Technik, die die Künstlerin selbst entwickelt und im Laufe der Jahre perfektioniert hat.
In den raffinierten Arbeiten entwickeln sich orga-
nische Strukturen, die an gepresste Pflanzen(teile) erinnern – Arabesken oder Blattfächer, deren Wachsen und Welken in den Collagen festgehalten wird. Schicht auf Schicht, in Falten gelegt, aufgefächert, eingebunden, steht naturbelassenes Weiß in Kontrast zu dunklen bis schwarz gefärbten Partien. Dabei lässt das mitunter hauchdünne Ausgangsmaterial unterschiedlichste Dichten bis hin zu hoher Opazität zu.

1960 geb. in Hamm/Westf., 1979 – 84 Grafik-Design-Studium, FH Dortmund, Seit 1984 Dipl.-Designerin.
Mitgliedschaften: Hammer Künstlerbund hkb, BBK Westfalen e.V., Dortmund, Reflex - Zusammenschluss freier Künstler in NRW.
Ausstellungen/Ausstellungsbeteiligungen u. a.: Bradford (UK), Kalisz (Polen), Kunstroute Losser-Overdinkel (NL), Maison Heinrich Heine, Paris, Archäologisches Museum, Herne.