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Dagmar Glemme

Die Künstlerin Dagmar Glemme ist im heutigen Polen geboren und in Deutschland aufgewachsen. Heute lebt sie außerhalb von Halmstad an der schwedischen Westküste.
Nach ihrer Ausbildung zur Gymnastik- und Tanzlehrerin studierte Dagmar Glemme Kunst und Architektur. 1973 zog sie nach Schweden, wo sie sich seither ganz der Kunst widmet.

Dagmar Glemme bereichert die schwedische Kunstlandschaft nicht nur mit ihren Werken. In den achtziger Jahren gründete sie in Sundsvall die Kunstmesse „Art Fair“, an der sich unter anderem verschiedene Kunsthochschulen und das Museum für Moderne Kunst in Stockholm beteiligen.

Die Arbeiten Dagmar Glemmes werden in ganz Europa und darüber hinaus ausgestellt. Größere Projekte führten die Künstlerin nach Hawaii, Brasilien und New York, wo sie im Rahmen einer Friedenskonferenz das Gemälde „Worldspeace“ für das Gebäude der Vereinten Nationen überreichen konnte.


Ende 2004 wurde die Dagmar Glemme mit der Ausgestaltung einer neuen Kirche in Martiniques Hauptstadt Fort-De-France beauftragt. Seitdem schmücken dort vier große Wandgemälde, darunter die „Schwarze Madonna“, den Sakralraum.

Der schwedische Kunstkritiker Stig-Åke Ståhlnacke, beschreibt Dagmar Glemme in einer Monografie als „Rose des nordischen Kunstlebens“. In ihren Werken hat die Künstlerin ihre eigene mythologische Welt geschaffen. Die darin lebendigen Fabelwesen, Zeichen und Symbole sind inspiriert von Schamanentum, von Kunst der Indianer, von Sagen und Mythologien alter Völker.

Ihre Lebensfreude und ihre explosionsartige, kraftvolle Intensität kommen in den leuchtenden Farben zum Ausdruck, die gleich den Strahlen des Sonnenunterganges und den Winden des Ozeans ihre Gemälde durchdringen.

Dagmar Glemme malt die Hochzeiten der Schamanen unter grüner Sonne, blauem Mond und fliegenden Fischen, die Energie, Liebe und Seele symbolisieren. In ihren Bildern verwandelt sie Wurzeln, Berge und Steine zu magischen Bedeutungsträgern.

Durch ihre intensiven Farben bringt sie die Kraft der dargestellten Objekte zum Ausdruck und scheint dabei im Einverständnis mit den Schamanen zu handeln.

Mit ihrer Kunst wird Dagmar Glemme zur „modernen Schamanin“, deren Schöpfungen eine primitive Kraft von magischer Faszination entströmt.

Viveca Bosson
Halmstadgruppens Museum Gruender und Direktor.
Mitglied in dem A.I.C.A. (Association Internationale des Critiques d`Art)